Letztes Feedback

Meta





 

6.11.11

Ich werde wirklich nachlässig, was meinen Blog angeht. Was ich sehr, sehr schade finde, aber andererseits passiert auch nicht mehr so viel Neues für mich, von dem ich berichten könnte. Es sind immerhin schon zwei Monate. Wie die Zeit rennt, kann ich nur immer und immer wieder feststellen. Ohne dass sie sich für irgendetwas Zeit nimmt.

Eigentlich passiert doch viel Neues, aber oft ist es so normal für mich, weil ich das Gefühl habe wirklich angekommen zu sein.

Es tut mir wirklich Leid, aber mir fällt nichts gescheites zum Berichten ein…

 

17.11.11

Der Monat ist fast rum – im Dezember vielleicht Dar es Salam und Mtwara. Mal schauen. Nun bin ich fast drei Monate hier. Ich will die Zeit nicht zaehlen, aber sie ist viel schneller weg, als ich es fassen kann.

Egal, heute waren wir mit den Kindern, meinen Aelteren, die die Schule verlassen, picknicken. Wir sind Maria, Sista Martha, Sista Editha, Sista Skavera, Sista Emmy und ich.

Ich war anfangs ein wenig skeptisch, denn Dienstag nach dem Kindergarten wurde es uns eröffnet und als ich mich spaeter erkundigte bei Sista Martha war noch gar nichts geplant. „Bado sijui“ war die Antwort auf alles. Also schoen. Ich hab mich amuesiert, mich weiter gefreut, aber auch ein wenig an diesem Vorhaben gezweifelt.

Am 17 war es soweit – nach Ndanda sollte es gehen mit 17 Kindern und 6 Betreuern. Erst mal: Wir wartete eine gefühlte Ewigkeit, bis wir endlich ein Auto hatte, dass vielleicht fuer neun Person gedacht ist. Aber das war kein Ding. Beides. Die Kinder sind einfach so toll und ich liebe sie so und hatte spaß am warten. Und Kinder kann man im Auto super stapeln.

Wir fuhren los, nur um spaeter nochmal anzuhalten, weil was vergessen wurde oder unterwegs, weil Sista Emmy jemanden kannte, der ueber die Strasse lief. Oder wegen einer Polizeikontrolle.

Nunja, etwas erstaunt waren wir, als wir die Chekechea in Ndanda erreichten und uns den Unterricht der anderen Kinder anguckten. War interessant – die Kinder mögen unser Uji lieber und halten nichts von deren Applaus – aber unser Kindergarten ist viel, viel schoener. Ich kann aber nicht sagen, warum.

Als um 12.00 der Kindergartenzauber vorbei war, dachten Maria und ich wir wuerden nach Hause fahren. Dem war aber nicht so. Wir fuhren – nachdem wir irgendwo Soda gekauft hatten – zum wunderschoenen See im Wald. Ich liebe diesen Ort. Wir assen Reis mit Soße. Die Kinder saßen in Gruppen zusammen, in der Mitte ein großes Tablett und alle assen mit den Fingern. Ich uebrigens auch, aber ich hatte meinen eigenen Teller. Ich ess gerne mit den Fingern – matschen, rumsauen…

Die Kinder spielten, wir hoerten Musik, tanzten, machten Fotos.

Waehrend die anderen mit den Kindern sich die Wasseraufbereitungsanlagen ansahen, blieb ich mit Sista Martha da um die Sachen zu beaufsichtigen. Es war wirklich nett und meine Kiswahilikenntnisse werden langsam aber sicher besser. Zumindest klappte das Unterhalten echt gut und es hat mir großen Spaß gemacht!

Irgendwann kam die anderen wieder, wir spielten noch ein wenig. Gegen 16.00 war es denn Zeit aufzubrechen. Wir stopften also wieder alles, eingeschlossen uns selbst ins Auto und los gings! Unterwegs wurde Loewenjagd gespielt und die Kinder sangen laut und begeistert, aber nicht gut.

 

18.11.11

Ich war mit zum singen! Nicht, dass ich singen koennte, auch wenn saemtliche Schwestern was anderes behaupten… aber Trommeln macht spaß *_*
Kann ich nur genau so wenig wie singen!

28.11.11 17:59

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen